Vorstellungen

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Ralf
Beiträge: 4
Registriert: 19. Apr 2020, 01:04

Vorstellungen

Beitrag von Ralf »

Hier könnt ihr dem Forum was über euch erzählen.

Da wir hier ja Spieler von verschieden Systemen zusammenbringen wollen kann ich mir vorstellen, das viele von euch wissen möchten, wen sie da überhaupt treffen.
Black Lives Matter
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Ralf
Beiträge: 4
Registriert: 19. Apr 2020, 01:04

Re: Vorstellungen

Beitrag von Ralf »

und um mal mit gutem Beispiel voran zu gehen, werde ich auch was über mich erzählen:

Geboren wurde ich irgendwann in den 60ern irgendwo im Ruhrgebiet, so ganz genau kann ich mich auch nicht mehr erinnern.

Meine erste Begegnung mit einem Rollenspiel war die allerallererste DSA Box, das müßte 1984 gewesen sein. Das Einführungsabenteuer, incl. Sologeschichte, spielen wir bis heute regelmäßig mit neuen Spielern.

So richtig angefangen habe ich dann 1985, zuerst eben DSA, dann längere Zeit ein eigenes System und schließlich, seit 1988 (glaube ich) Midgard.

Seit einigen Jahren spiele ich dann hauptsächlich Midgard 1880. Und das hat dann auch dazu geführt, das es diesen Con überhaupt gibt - geben soll:

Schon vor ein paar Jahren planten wir einen reinen M1880 Con - aber letztendlich führte dann eine Initiative vom Marquis (s.u.) zur Gründung des Fin-de-Siecle-Con Vereins, als dessen Vorsitzender ich für den ganzen Kram verantwortlich bin, als Träger für den Con. Naja, und der Rest wird hoffentlich im Dezember folgen.
Black Lives Matter
Miss Emeria
Beiträge: 1
Registriert: 1. Jun 2020, 01:36

Re: Vorstellungen

Beitrag von Miss Emeria »

Mein ersten Erfahrungen mit Rollenspielen machte ich irgendwann in der Pubertät. Die Rollenspielgruppe meinte, das wäre nichts für mich...und ich hab das auch geglaubt (Pubertät halt), soooo süß waren die Jungs da auch wieder nicht :-)
Erst mit über 30 Jahren war ich wieder ehr zufällig bei einer Rollenspielgruppe. Die eingefleischten DSA-ler fand ich zwar spannend, aber dieses ständige rumgewürfel (alle wussten was sie taten, nur ich nicht) fand ich schwierig. Da ich nicht seit 20 Jahren DSA spielte war der Einstieg etwas mühsam. Hier und da gab es kurze Abenteuer, bei denen ich mitspielte, aber Kampagnen waren mir mit diesen Profis dann doch zu viel. (Einmal war ich nur OT Gast, da sind die Helden 7 Stunden OT Zeit sinnlos an einer Mauer entlanggegangen ohne das etwas nennenswertes passierte, also laufen, essen, schlafen,.... Da wurde mir klar, mein Leben ist zu kurz für diese Art des Rollenspiels....)
Doch das Interesse war durch die spannenden Sequenzen und kurzen Abenteuer (und durch meinen neuen Freund ;-) (es gibt also doch süße Jungs bei den Rollenspielern :-)) geweckt und so wagte ich mich auf meine erste Con. Das änderte alles. Ich spielte "Kleine Ängste", "Ratten" und probierte alles mögliche begeistert aus (Es gibt so viele schöne Dinge). Bis ich dann auf "Private eye" stieß, was genau meinen Geschmack traf. Also bin ich ein Spätzünder könnte man sagen.
Nach den ersten Probeabenteuern, bei denen ich mein Meisterinnen Debüt gab, hat sich überraschend schnell eine kleine Gruppe begeisterter Spieler gefunden, die nach mehr schrie. Tja nun,....Rollenspiel ist wohl doch was für mich.
Ich bin sehr neugierig auf Midgard 1880, hab ich bisher noch nicht probiert, ist aber mein Plan für Dezember!
Marquis
Beiträge: 4
Registriert: 29. Jun 2020, 11:36

Re: Vorstellungen

Beitrag von Marquis »

Um mich auch mal vorzustellen:

Es war einmal in grauer Vorzeit. Die Dinos waren gerade ausgestorben, die Säugetiere hatten sich breit gemacht und erstes (angeblich) intelligentes Leben hervorgebracht. Es gab schon Schallplatten, aber noch keine CDs, geschweige denn MP3 oder anderen elektronischen Schnickschnack wie Internet. Ich war damals Mitglied im Fantasyverein FOLLOW (bis 1978) und hatte also (meist postalische) Verbindung zur deutschen Fantasy-Szene. Eines Tages kam nun ein anderes Mitglied dieser Szene mit vier kümmerlichen Heftchen an (so halbes Letter-Paper), in den so etwas Neuartiges und Seltsames wie Rollenspiel -Regeln enthalten war, das amerikanische Original von D&D, sowie ein Supplement mit dem schönen Namen "Gods And Demigods". Wir haben's mit ein paar Kumpels ausprobiert, und seitdem hat es mich erwischt. Drei Jahre später habe ich dann für einen FOLLOW-Con mein erstes eigenes Rollenspiel-Abenteuer geschrieben, aber nicht für D&D, sondern für "Abenteuer in Magira", dem Vorläufer von MIDGARD (auf dessen Grundlage haben Harald und Isolde Popp übrigens später das Abenteuer der "Ruf des Roten Rabens" geschrieben, ein Fall von gelungenem Recycling). Im gleichen Jahr war ich einer der Mitbegründer des CFS e.V., was so mit das Beste war, was ich in meinem Leben angestellt habe. Der Verein hat ja dann die Zeitschrift MYTHOS, später SPIELWELT herausgegeben und einiges zur Entwicklung der Rollenspielszene beigetragen.

Ich selbst habe mich in den nächsten drei Jahrzehnten mehr dem historischen Tabletop zugewandt, ohne aber die Fühlung zur Fantasy und zum Rollenspiel zu verlieren. Ich lernte damals auch so Sachen wie "DAREDEVILS", ein Rollenspiel auf Pulp Fiction-Hintergrund (man hätte damit prima Indiana Jones spielen können), oder Traveller, ein SF-Spiel, aus dem später als Spin-off Space 1889 entstanden ist, aber auch Wild West-Skirmish-Spiele (und war damit zumindest schon mal im 19. Jh. angekommen). Später kam dann auch noch MIDGARD 1880 dazu, das ich ebenfalls von Anfang verfolgt habe. So richtig zur Rollenspielszene zurück habe ich aber erst im letzten Jahrzehnt, angeregt durch Freunde, mit denen ich dann z.B. den Breuberg-Con (den ich immer noch sehr schätze) besucht habe. Und als ich dann auf PRIVATE EYE gestoßen bin, war's um mich geschehen, denn ein anderes Hobby von mir sind historische Kriminalsromane.

Und nachdem das alles (und noch viel mehr) in meinem Kopf ordentlich gegoren hatte, ploppte dann die Idee mit dem Fin-de-Siècle-Con daraus hervor, wie ein Sekt, den man vorher gut geschüttelt hatte. Zu meiner Freude habe ich Mitstreiter gefunden, und jetzt hoffe ich, dass viele, viele Leute dran teilnehmen und die Veranstaltung zu einem Erfolg machen werden, Cornna hin, Corona her!

In diesem Sinne
Der Marquis
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